MMM #14: Frau Madita Number Two

Wie schon in der vorletzten Woche angekündigt, hab ich noch eine Frau Madita genäht. Der Schnitt ist total vielseitig, obwohl er so extrem simpel ist. Gefällt mir!

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Ausgangspunkt dieser Madita war das witzige Bügelbild, das ich im letzten Monat bei einem Berlin-Besuch bei Frau Tulpe mitgenommen habe.

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Die Farben, weiß, grün und orange, wollte ich mit den Stoffen wieder aufgreifen und wie es der Zufall so wollte, hatte ich vom Fuchshoodie noch weißen Sweatstoff übrig und auch noch ein wenig dunkelgrünen Sweat von Stoff und Stil, aus dem ich im letzten Jahr schon mal einen Pulli für eine Freundin genäht hatte. Auf dem Bild unten ist die Farbe wegen des Gegenlichts allerdings schwer zu erkennen.

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Da es sich nur noch um Reste handelte, musste ich die Rückenschnittteile jeweils aus zwei Teilen zuschneiden. Um es nicht zu „zerstückelt“ aussehen zu lassen, habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und im oberen Teil einen Reißverschluss eingefügt. Den Rest der Naht wollte ich ursprünglich noch durch ein Webband verdecken.

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Letztendlich habe ich das dann nicht gemacht. Durch das Bügelbild und den Reißverschluss macht der Pulli auch so genug her. Das einzige was mir gelegentlich fehlt, ist eine Halsbedeckung, da ich an selbigem im Herbst, Winter und Frühjahr eigentlich ständig friere. Daher gibts mich und Frau Madita momentan nur in Kombination mit Schal.

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Mehr Klamottenselbermacher und ihre Garderoben könnt ihr, wie immer Mittwochs, bei den Damen vom MMM bestaunen.

MMM #13: Frau Madita Number One

Mit einigen Schnitten ist es schon komisch: Man muss sie erst dreiundölfzig mal gesehen haben, bis man sich verliebt. Bei mir war das mit Frau Madita von hedinaeht der Fall. Oft in diversen Blogs gesichtet, fand ich Fledermausshirts generell immer noch irgendwie seltsam.

Hier bei der Nähfabrik fand ich dann das Exemplar, das meine Meinung änderte. Nicht formlos, sondern auf Figur geschnitten und die Fledermausärmel als einziges Detail, das von der körpereigenen Silhouette abweicht. Super!! Auch die Farbkombi fand ich auf Anhieb wunderbar. Genau so etwas wollte ich auch haben.

Also frisch ans Werk. Der gestreifte Sommersweat ist von Lillestoff. Davon habe ich noch sehr viel mehr auf Lager. Der blaue Kuschelsweat war ein Rest von einem Kapuzenpulli. Bündchen aus dem Vorrat.

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Vorgenommene Modifikationen: Ärmel zunächst auf halbe Länge gekürzt (ich mag keine langen Ärmel und schiebe sie meist sowieso zu den Ellbogen hoch). Als sich herausstellte, dass der Kuschelsweat nicht längselastisch war, musste ich nochmal kürzen, sonst hätten meine Arme nicht in die Ärmel hineingepasst. Daher habe ich die Bündchen dann umso breiter gemacht. Da ich keine Lust auf rotes Bündchen in der Taille hatte, habe ich als witziges Detail den Ringel des Unterteils gedreht und als längsgetreiftes Bündchen angenäht.

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Ein großer Pluspunkt der Madita ist ihre blitzschnelle Fertigstellung. Sie kommt mit lediglich zwei Schnittteilen aus, was Schnittzusammelbastelmuffeln wie mir sehr entgegenkommt. Ein zweites Exemplar ist bereits in Vorbereitung.

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Andere Leute, die ihre Kleidung selbst machen, gibt es wie jeden Mittwoch auf der MMM Seite!

MMM#12 Ein Fuchs muss tun was ein Fuchs tun muss

Nachtrag zum Sommer

Nachdem es viele Monate ruhig war hier, bin ich endlich wieder mal dabei beim geliebten MMM. Es ist nicht so, dass ich gar nicht genäht habe. Frau Pfaff hat schon das eine oder andere Teil zusammengerattert, aber meine Masterarbeit hat letztendlich doch sehr viel Zeit gefressen, so dass die Frei- bzw. Nähzeit einfach sehr kurz kam und Blogzeit einfach nicht übrig war.

Das soll sich jetzt aber ändern! Seit zwei Wochen bin ich fertig mit dem Studium und sitze Tag für Tag am Schreibtisch meiner neuen Arbeit. Da meine Stelle auf 80% reduziert ist, habe ich jeden Freitag frei, was mir hoffentlich viel zusätzliche Nähzeit verschaffen wird, wenn nicht die leidige Hausarbeit dazwischenkommt…

Im Frühling standen sehr viel sommerliche Teile auf meiner to-sew-Liste, umsetzen konnte ich davon nur Bruchstücke. Viel muss also auf das nächste Jahr geschoben werden. Und während ich noch mit mir ringe, ob ich Ideen, die vom letzten Winter aufgeschoben wurden, nochmal aufgreifen oder mich im Meer sich neu entfaltender Möglichkeiten verlieren soll, hat sich schon mal ein wichtiges Thema herauskristallisiert: bürotaugliche Hoodies. Wenn ich mich nicht bewege, wird mir schnell kalt, deshalb mag ich es bei der Arbeit auch eher kuschelig.

Fuchs-Hoodie

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Daher habe ich dieses Wochenende ein Lemmingprojekt realisiert, das auch schon wieder vier Wochen hier so vor sich hindümpelte. Der Schnitt: „Miro“ von Worawo. Die Stoffe: alles Reste bis auf den Fuchsstoff (vom letzten Stoffmarkt) und sicher mehr als zwei Meter schwarze Elastikpaspel, die ich vom Berlin-Ausflug letzte Woche bei Frau Tulpe mitgenommen habe.

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Die Kapuze ist mit beigefarbenem Teddystoff gefüttert (die Idee habe ich bei Bella Bunt abgeschaut). Dadurch bekommt sie einen schönen Stand und hält den Hals wunderbar warm.

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Dafür, dass der Pulli diese dreigeteilte Front hat, ist er sagenhaft schnell genäht (1 Abend fast ausschließlich in den Werbepausen + 1,5 h am nächsten Tag). Ich bin sehr zufrieden und da ich gleich das komplette Partner-Ebook erworben habe, wird der Blogwart wohl auch noch ein Exemplar bekommen, sobald ich mich dazu aufraffen kann, den Schnitt auszuschneiden + zusammenzukleben.

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Schön dass Ihr wieder da seid, bzw. wer zum ersten Mal hier ist: Herzlich willkommen!!

In den nächsten Tagen liegen übrigens ein paar Zwergenprojekte an, da eine Freundin von uns jeden Moment ihr zweites Kind erwartet. Sabberlätzchen, winzig kleine T-Shirts…hach ja *g