MMM#17: MaSunje No. 2

Nachdem ich vor Weihnachten keine Zeit hatte, ein Anlasskleid zu nähen, trug ich am Festtag nach langer Zeit mal wieder die MaSunje vom Januar 2014 (bereits hier einmal gezeigt).

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Obwohl das Kleid bisher nicht wirklich zu meinen Lieblingen gehört hat (ich habe im ursprünglichen Beitrag schon ausgiebig über die sich wellenden Ziernähte und die extrem seltsame Kapuze gemeckert), fand ich es dann doch vom Schnitt her plötzlich wieder ganz apart (vor allem der tulpige Rock kaschiert kräftige Oberschenkel ziemlich raffiniert, wie ich finde), weshalb der Entschluss reifte, ein zweites Modell zu nähen und die Unschönheiten von Version 1 auszumerzen.

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Die beiden Stoffe sind aus dem Vorrat. Den Ringel habe ich letztes Jahr bei Lillestoff gekauft und den Rockstoff irgendwann mal im Angebot bei Karstadt mitgenommen.

Genäht habe ich das Kleid, so dass es aussieht, als würde es sich um ein Oberteil und einen Rock handeln. Die Kapuze habe ich kurzerhand wegrationalisiert und das Abnähen der Taschen auf der Rockaußenseite unterlassen.

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Am Schnitt hatte ich nichts verändert, weil die erste Version ja gut passt. Allerdings hatte ich nicht bedacht, dass der Rock für das Unterteil ganz und gar nicht elastisch ist (irgend so ein etwas seltsames Plastikmaterial) und sitzt das Teil ziemlich stramm verglichen mit dem Schlabberlook von Version 1. War so nicht beabsichtigt und für mich, die es eigentlich immer eher bequem mag und eine gewisse Bewegungsfreiheit zu schätzen weiß, erst mal ziemlich gewöhnungsbedürftig.10014581_885076711513906_2647451389667474026_n

Der zweite Fauxpas ist mir bei der Schulterpasse passiert. Ich habe eine schwarze Paspel zwischen die beiden teile genäht. Dabei habe ich versehentlich den Stoff ein bisschen gedehnt, so dass das mit dem Einkräuseln danach nicht mehr wirklich funktioniert hat. Resultat: Viel zu viel Stoff (widerspenstig abstehend) im Schlüsselbeinbereich! In einem verzweifelten Versuch, den Ausschnitt zu retten, habe ich beherzt an den entsprechenden Stellen ziemlich viel weggeschnitten und den Ausschnitt anschließend von hinten mit schwarzem Stoff verstürzt. Das Ergebnis überzeugt mich nicht so wirklich, da es immer noch ziemlich absteht, aber ich habe beschlossen, es mit Fassung zu tragen und so zu tun als wäre das Absicht (à la Wasserfallkragen).

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Insgesamt ein schönes Teil, das ich sicher öfter mal anziehen werde. Die Fotos sind bereits am Wochenende bei meinen Eltern im Garten entstanden, wo erstaunlich viel Schnee lag.

Andere Frauen, die ihre Garderobe selbst herstellen, gibt es mal wieder hier zu bestaunen.

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