MMM#22: Alle Elben leben hooooch

Ach, ja, das Waldelbenkleid.

Es ist auch bereits über die Weihnachtsfeiertage entstanden. Eigentlich wollte ich mir nur das witzige Ponchokleid „Lulu“ von Feefee nähen, nachdem ich es hier zum ersten Mal gesehen hatte. Auf dem letzten Stoffmarkt im Herbst stieß ich dann auf den süßen Krönchenstoff und kaufte direkt dazu passend den lindgrünen Sweatstoff.

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Ich hatte nur nicht bedacht, dass das Resultat  in Kombination mit dem tannengrünen Bündchen und vor allem den großen goldenen Knöpfen irgendwie doch sehr penetrant an einen Charakter aus Herr der Ringe erinnern würde, der in irgendeinem Wald lebt und bevorzugt mit Pfeil und Bogen kämpft.

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Das nervt mich gelegentlich, doch weil ich eine gigantische Menge Stoff verbraucht und vor allem mit dem Latz und dem Einnähen der Paspel in selbigen eine Ewigkeit zugebracht habe, trage ich es doch ab und an. Ich habe allerdings um den Hintern herum einiges an Stoff weggenommen, weil es beim ersten Anprobieren doch zu sackartig um mich herumhing. Jetzt mag ich es eigentlich doch ganz gerne. Wo hab ich nur meinen Bogen abgestellt, hat den jemand gesehen?

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Mehr Selbstgenähtes wie immer beim MMM.

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MMM#21: Blumenküsser-Shirt (oder „hoppla, der Frühling ist da“)

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Nachdem ich erschreckt festgestellt hatte, dass a) weitgehend unbemerkt plötzlich der Frühling Einzug gehalten hatte und ich b) kaum taugliche Shirts im Schrank hatte, läutete ich über die Osterfeiertage eine Großoffensive ein. Dieses Stück ist bei meiner Mutter auf der Overlock entstanden (mein erstes Kleidungsstück auf der Overlock, juhee!).

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Pate stand ein Kaufshirt von Naketano, das ich in häufiger Benutzung habe. Nicht nur ist es hübsch, es war auch äußerst einfach nachzunähen, weil es nämlich nicht über Ärmel verfügt, die man ansetzen muss, sondern die Arme sind einfach die Verlängerung der überschnittenen Schultern. Super Sache.

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Von dem Kolibristoff aus dem Hause Hamburger Liebe hatte ich vor einiger Zeit mal auf dem Stoffmarkt einen halben Meter mitgenommen und nachdem ich im Vorrat noch ein absurd großes Stück orangefarbenes Bündchen gefunden hatte, war die Sache klar.

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Das portugiesische Wort für Kolibri ist übrigens Beija-Flor, zu deutsch der „Blumenküsser“, der meinem ersten Frühjahrskleidungsstück 2016 seinen Namen lieh. Ich kann mir gut vorstellen, mir von dieser Sorte auch noch einige Shirts mehr zuzulegen.

Mehr frühlingshafte DIY Garderobe kann man hier bestaunen.