MMM #26 – Hasenhirsch-Hoodie

Der Herbst wirft unerbittlich seine Schatten voraus – so dass ich beim Stoffmarkt im letzten Monat für die Autumn-Collection ordentlich zugeschlagen habe, was Sweatstoffe angeht. Hier präsentiere ich nun das erste Stück.

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Vielleicht erinnert Ihr Euch an den Retro-Hoodie? Dieser Pulli ist nach dem gleichen Schnitt entstanden (selbstkonstruiert nach einem Kaufpulli mit modifizierter Kapuze) und er wurde lediglich ein klein wenig verschmälert, um dem stretchigeren Material Rechnung zu tragen (habe ich beim ersten Modell versäumt).

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Besonderer Hingucker ist die Klöppelspitze, die die Kapuze ziert (abgeguckt bei einem ähnlichen Modell, das gerade in den Geschäften hängt) und die Kordel, die durch die Ösen abwechselnd innen und außen am Kapuzenrand läuft.

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Der Jersey innen war teurer als der gesamte Sweatstoff, aber ich finde ihn ziemlich witzig mit den ulkigen Hasenhirsch-Motiven. Auch ein bisschen retro und durch die leicht abgetönte Farbgebung nicht zu kindlich.

Leider wars beim Fotomachen schon ganz schön duster draußen, weshalb ich die Bilder am PC nachträglich ordentlich aufhellen musste. Der Sweatshirtstoff ist eigentlich normal dunkelgrau. Die Bauchtasche, die eigentlich noch dazu gehört hätte, habe ich kurzentschlossen weggelassen, weil ich den „cleanen“ Look so schöner fand.

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Wie gehts Euch? Habt Ihr auch schon für den Herbst genäht? Mehr Selbstgenähtes gibts wie immer beim MMM.

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MMM #14: Frau Madita Number Two

Wie schon in der vorletzten Woche angekündigt, hab ich noch eine Frau Madita genäht. Der Schnitt ist total vielseitig, obwohl er so extrem simpel ist. Gefällt mir!

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Ausgangspunkt dieser Madita war das witzige Bügelbild, das ich im letzten Monat bei einem Berlin-Besuch bei Frau Tulpe mitgenommen habe.

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Die Farben, weiß, grün und orange, wollte ich mit den Stoffen wieder aufgreifen und wie es der Zufall so wollte, hatte ich vom Fuchshoodie noch weißen Sweatstoff übrig und auch noch ein wenig dunkelgrünen Sweat von Stoff und Stil, aus dem ich im letzten Jahr schon mal einen Pulli für eine Freundin genäht hatte. Auf dem Bild unten ist die Farbe wegen des Gegenlichts allerdings schwer zu erkennen.

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Da es sich nur noch um Reste handelte, musste ich die Rückenschnittteile jeweils aus zwei Teilen zuschneiden. Um es nicht zu „zerstückelt“ aussehen zu lassen, habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und im oberen Teil einen Reißverschluss eingefügt. Den Rest der Naht wollte ich ursprünglich noch durch ein Webband verdecken.

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Letztendlich habe ich das dann nicht gemacht. Durch das Bügelbild und den Reißverschluss macht der Pulli auch so genug her. Das einzige was mir gelegentlich fehlt, ist eine Halsbedeckung, da ich an selbigem im Herbst, Winter und Frühjahr eigentlich ständig friere. Daher gibts mich und Frau Madita momentan nur in Kombination mit Schal.

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Mehr Klamottenselbermacher und ihre Garderoben könnt ihr, wie immer Mittwochs, bei den Damen vom MMM bestaunen.

MMM #13: Frau Madita Number One

Mit einigen Schnitten ist es schon komisch: Man muss sie erst dreiundölfzig mal gesehen haben, bis man sich verliebt. Bei mir war das mit Frau Madita von hedinaeht der Fall. Oft in diversen Blogs gesichtet, fand ich Fledermausshirts generell immer noch irgendwie seltsam.

Hier bei der Nähfabrik fand ich dann das Exemplar, das meine Meinung änderte. Nicht formlos, sondern auf Figur geschnitten und die Fledermausärmel als einziges Detail, das von der körpereigenen Silhouette abweicht. Super!! Auch die Farbkombi fand ich auf Anhieb wunderbar. Genau so etwas wollte ich auch haben.

Also frisch ans Werk. Der gestreifte Sommersweat ist von Lillestoff. Davon habe ich noch sehr viel mehr auf Lager. Der blaue Kuschelsweat war ein Rest von einem Kapuzenpulli. Bündchen aus dem Vorrat.

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Vorgenommene Modifikationen: Ärmel zunächst auf halbe Länge gekürzt (ich mag keine langen Ärmel und schiebe sie meist sowieso zu den Ellbogen hoch). Als sich herausstellte, dass der Kuschelsweat nicht längselastisch war, musste ich nochmal kürzen, sonst hätten meine Arme nicht in die Ärmel hineingepasst. Daher habe ich die Bündchen dann umso breiter gemacht. Da ich keine Lust auf rotes Bündchen in der Taille hatte, habe ich als witziges Detail den Ringel des Unterteils gedreht und als längsgetreiftes Bündchen angenäht.

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Ein großer Pluspunkt der Madita ist ihre blitzschnelle Fertigstellung. Sie kommt mit lediglich zwei Schnittteilen aus, was Schnittzusammelbastelmuffeln wie mir sehr entgegenkommt. Ein zweites Exemplar ist bereits in Vorbereitung.

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Andere Leute, die ihre Kleidung selbst machen, gibt es wie jeden Mittwoch auf der MMM Seite!